Down Syndrom - Homepage TM

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Down Syndrom

Leistungen > Entwicklungsförderung

Liebe Besucher,

wenn Sie gerade diese Zeilen lesen, dann haben Sie Jemanden in der Familie mit Down-Syndrom oder Sie möchten über diesen ganz besonderen Menschen mehr erfahren.

Menschen mit Down Syndrom haben ihre eigenen Entwicklungserschwernisse und sind in ihrer psychischen und physischen Entwicklung leicht zu irritieren, sie brauchen strukturgebende Förderbedingungen, anschauliches und motivierendes Lernmaterial. Schon die Kleinsten können sich wichtige Basiskompetenzen aneignen und für die Schule vorbereitet werden.
 
Liebe Eltern, im Lern- und Förderzentrum SINNESPFAD haben Ihre Kinder die Chance, ein maßgeschneidertes Konzept zur Entwicklung zu erhalten.
Für die Kinder im Schulalter besteht die Möglichkeit, mit dem "Yes-we-can"-Konzept, numerische Kompetenzen zu erhalten. Natürlich werden andere Basisfertigkeiten oder explizit das Lesen und das Schreiben ganzheitlich gefördert. Den Kindern wird ein individuelles Anregungsfeld geboten, um kognitive, motorische, sensorische und soziale Erfahrungen zu sammeln und so die Gesamtpersönlichkeit zu stärken und neue Lernmöglichkeiten zu eröffnen.

Alle Menschen zeigen unterschiedliche Entwicklung der Basis-und Rechenfertigkeiten, Gedächtniskapazität oder Aufmerksamkeitssteuerung. Die deutlich heterogenen Leistungsprofile zeigen, dass dies ein Höchstmaß an individuellem Zugang erfordert. Selbstverständlich werden diese berücksichtigt und unterstützt.

Das Motto : "Lifelong Learning" wird bei uns nicht nur propagiert, sondern auch gelebt.

Wenn Sie in den SINNESPFAD kommen, werden wir mit Ihnen ein Gespräch führen, wo wir schon die ersten Informationen über Ihr Kind aus erster Hand erhalten. Dieses Gespräch ist kostenlos und unverbindlich für Sie. Hier haben Sie die Möglichkeit, Informationen zu erhalten und die Probleme zu schildern. Zuhause dann mit Ihrer Familie können Sie überlegen, ob eine mögliche  Förderung bei uns für Ihr Kind in Frage kommt. Zum Termin kommen Sie bitte ohne Ihr Kind. Warum? Weil wir über Schwierigkeiten, Probleme und Diagnosen nicht im Beisein des Kindes sprechen.

Wenn Sie sich entschieden haben und eine Förderung befürworten, bekommen Sie einen Termin von uns für das Anamnesegespräch. Beobachtung und Diagnostik sind in der Lage, viele Fragen zu beantworten - jedoch ist die wichtigste die Erfahrung der Eltern mit dem Kind. Auf diesen Erfahrungschatz möchten wir nicht verzichten. Wer kennt das Kind besser als Sie?

Nach dem Anamnesegespräch werden wir sehr spielerisch und altersgerecht unsere Beobachtungen und Diagnostik durchführen. Die Kompetenzen und Fertigkeiten des Kindes runden das Gesamtbild  ab. Wenn Sie wünschen, erhalten Sie einen Förderplan für Ihr Kind, den Sie von uns zugeschickt bekommen.
Die Fördereinheiten finden einmal die Woche statt.


Die Praxis verfügt über zahlreiche Materialien für die Förderung Ihres Kindes. Kinder, die mit der gesprochenen Sprache Schwierigkeiten haben, können mit GUK (Gebärdenunterstützte Kommunikation) unterstützt werden.


  


Der Engel
von Michael Chalupka

Wer weiß schon, wie die Engel aussehen? Kaum einer hat sie je zu Gesicht bekommen. Doch jeder hat so seine Vorstellung von ihnen, sie bieten sich als ideale Projektionsfläche an. Deshalb sind sie meist hehre Wesen, übersinnlich schön, eben perfekt (...). Da überrascht die Entdeckung amerikanischer Ärzte, die im New Yorker "Metropolitan Museum of Art" auf einem flämischen Gemälde eines unbekannten Künstlers aus dem Jahr 1515 einen Engel mit Down-Syndrom entdeckt haben. Eine Reihe von typischen Körpermerkmalen, darunter die Formen von Gesicht, Nase und Mund, belegen die Deutung. Der "behinderte" Engel wirkt völlig gleichberechtigt neben den anderen Engeln des Gemäldes.
Für den Wissenschaftler ist das ein Indiz, dass Menschen mit Down-Syndrom zur Entstehungszeit des Bildes nicht als behindert galten. Ich kenne Menschen mit Down-Syndrom, die intellektuelle Schwächen haben, aber voll Engagement in einer Musikgruppe spielen und ihrer täglichen Arbeit mit Ernst nachgehen. Heute gelten sie als behindert, und die Diagnose nach einer Fruchtwasseruntersuchung im Mutterleib bedeutet oft das Ende vor dem Anfang. Doch sie sind, wie alle Menschen und Engel, nach dem Bilde Gottes erschaffen und somit, wie wir alle, Wesen in höchster Vollendung.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü